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Samstag, 23. Mai 2015

True Survivor

Musikvideo des Jahres. Bzw. schräges Video zu dem Titelsong von "Kung Fury". Naja, das untere is auch ein heißer Anwärter.

Dienstag, 19. März 2013

The Wolf I Feed

The Wolf I Feed. Das betrifft jeden und stimmt auch. Jeden verfickten Tag und am Ende nimmt er uns das wenige Eigene auch noch. Naja, uns verwöhnten Mitteleuropäern scheint immer noch die Sonne so dermaßen aus´m Arsch, das geht mal gar nicht, wenn man in DritteWeltLänder schaut. Da wird einem übel. Aber was soll man gegen die Ausbeutung schon machen?? Man selber wird gemästet wie eine fette Sau und versucht sich behäbig dagegen zu wehren oder man läßt es einfach geschehen.. Der Dreck schmeckt auch einfach zu gut! Aber so ist der Mensch. !Napalm Death am 8. August 13 im Bastard Club!

Freitag, 22. Juni 2012

Irgendwie ironisch

Shono, comment about this. Alter Marx auf´ner Kreditkarte. Was kommt als Nächstes? Präser vom Papst?

Donnerstag, 7. Juni 2012

Bottrop! Komma mit!

Für alle Muffelköppe da: Alte Autos und Krads sind Aktionskunst. Punkt! Nein: PUNK!!
Wer mit will soll sich melden. U. a. sind auch Jason Jessee (hatte der nicht Flugverbot??!) und Adrian Lopez zugegen. Die anderen kennt ihr gar nich. Ich aber auch nich. Ich kenn aber auch nich Jason Jessee und Adrian Lopez 

Sonntag, 6. Mai 2012

Don't call me white

Neueste Neuigkeiten: nach einer zwölftätigen Reise durch die US&A hat ein UNO-Sonderberichterstatter jetzt festgestellt, dass die Nachfahren der amerikanischen Ureinwohner benachteiligt sind. Ach so. Kennt noch jemand die Geschichte von Geronimo? Nicht nur dass George W. Bush's Opa mit den crazy fools von der Skull and Bones Society das Grab geräubert haben, sein Name wurde erst neulich noch einmal verwendet... 

Dienstag, 3. April 2012

Bad Trip?


" (...) Ich krabbele also los und suche einen Ausgang, ich sehe Beine zu Techno auf den Boden stampfen, ein Tritt trifft mich in der Seite, ich liege flach und sehe die füße, die trampelnden, denke ich, nein, die marschierenden, denn die Füße tun nichts anderes, als im Gleichschritt zu marschieren, und die Hände am oberen Ende der Körper stehen stramm in der Luft, wo sie, wie angeordnet, jubeln und aus ihrem Alltag rausmarschieren, denke ich und fühle meine Nase platzen.
Techno, das den Einzelnen mit Sicherheit Tottrampelnde, die Marschmusik zum gemeinsamen Dummsein, die Technologie zum Dummsein, das Dümmste, was die Menschheit an Musik jemals hervorgebracht hat, Techno wird unser aller Untergang sein, denke ich, als ich keine Luft mehr bekomme, weil jemand auf meinem Brustkorb steht und zu hüpfen beginnt, Hitler hätte Techno hören wollen und Techno für das ganze Land verordnet, so auch meine Lehrkörper, sie müssen alle Techno gehört haben, als ihnen ihre desinfizierten Standardisierungseinfälle kamen, auch Götz, wahrscheinlich ein geheimer Techno-Hörer. Techno, denke ich, während die Musik anschwillt und die Trampelabstände dichter werden, die Musik der absichtlich Schwachsinnigen, die nichts interessiert, die nichts mehr versuchen außer ihrem Technogebet, denke ich und robbe getreten über den Boden, wo ich meine Zähne einsammele, die ich beschließe gleich als Pillen zu verkaufen, wenn es mein Gesundheitszustand noch zulassen sollte.
Techno, das behinderte Stevie-Wonder-Lächeln, denke ich weiterrobbend, das ewige Nicken, die nackte Verzweifelung, die Tragödie, die Bankrotterklärung, der Rückfall, der Endpunkt, denke ich unter den Füßen liegend und nunmehr bewegungsunfähig.
Techno ist die Musik von dem verzweifelten Adam und der verzweifelten Eva, nachdem sie aus ihrem Paradies rausgeflogen sind, es ist das elektronische Urwaldgeschrei der elektronischen Massen-Hippies, nämlich zurück zur Natur in ihrer allerdümmsten und natürlich perversesten Form, denn will man zurück zur Natur, kommt man immer wo ganz anders raus, denke ich, als meine Kopfhaut, von meinem Schädel abgerissen, über den Boden rutscht, wo sie von einem Paar neongelber Turnschuhe zertrampelt wird.
Techno, die Musik, die ihre Hörer verprügelt, die ihnen die Hirne zu Brei schlägt, bis sie alles gut finden, die Musik derjenigen, die verprügelt werden wollen, damit sie das Gefühl bekommen, masochistisch, brutal und, wenn man genau hinhört, im Grunde nichts anderes als eine Massenerschießung im Gewand der Musik, der Tod der Musik, mein Tod, denke ich, als ich in Einzelteile zerpflückt auf dem Boden schwimme und immer weniger werde, bis ich mich schließlich in dem Alkohol- und Schweiß-Gemisch auflöse und als kleiner, süßer Weihnachtsschmuck-Engel in den Himmel flattere, an dessen Pforte ich von dem Frischkäse-Werbungs-Personal leider abgewiesen werde, runter in die Arme des Schriftstellers, der an meinem Hemd zerrt, den ich wegschiebe und mich an irgendeinem Körper nach oben ziehe, mein Hemd reißt, ich stehe wieder und sehe: Das Licht ist dunkelrot, Musik donnert, Münder schreien, ich taumele durch den Bauch über einen Spielplatz mit Kindern im Todeskampf, denke ich vor mich hin stolpernd. (...)"

Auszug aus "vollkommen leblos bestenfalls tot" von Antonia Baum

Definitiv ein "Bad Trip", der hier geschoben wird, aber manchmal auch nachvollziehbar.
Man sollte halt nicht mit schlechter Laune auf´n Rave gehen, Drogen nehmen, die man nicht verträgt und die Gesellschaft ist sowieso scheiße.
:)